Pizza diavolo

Pizza

One comment

In der Tat eins meiner Lieblingsgerichte, zumal Du es beliebig variieren kannst.

Pizzateig

Mein Grundteig besteht aus (Dinkel)Mehl, Hartweizengrieß, Hefe, Wasser, Olivenöl und Salz

Der Hefetipp

Idealerweise lässt Du die Hefe im warmen Wasser mit etwas Mehl und Zucker kurz entspannen.(vorgären)

Zutaten

600 g Mehl (Mischung beliebig!)

20 g frische Hefe

ca. 200 g warmes Wasser

30 g Olivenöl

eine Priese Salz.

Kneten

Alles verkneten, ob mit Mixer, Brotmaschine, Knethaken oder mit der Hand. Egal – die Konsistenz des Teigs ist entscheidend. Er muss fest, leicht geschmeidig und nicht klebrig sein. Je nachdem mit Mehl oder Hartweizengrieß etwas nachsteuern.

Gib dem Teig Zeit!

Lass den Teig mindestens eine Stunde im Dunklen ruhen. Gerne auch mehr!

Je kürzer die Ruhezeit, desto wärmer sollte er ruhen. Die Hefe benötigt Wärme um sich zu vermehren und produziert auch dabei Wärme. Je kühler die Umgebung ist, desto langsamer ist der Gährprozess.

Du kannst den Teig auch über Nacht im Kühlschrank lassen.

Ofen anfeuern!

„Ofen! Ofen! Ofen!“

In vielen Rezepten wird der Ofen für die Pizza im trauten Heim auf 200-220 Grad vorgeheizt. Ich empfehle so heiß, wie geht! Hast Du mal in einer guten Holzofenpizzeria in den Ofen geschaut? Was wohl die Hexe gedacht hat im letzten Augenblick wird schnell klar. Ui ist das heiß! Garantiert so 350-450 Grad. Dazu ausgemauerte Wände und Böden.

Ein Pizzastein für die heimische Feuerstelle ist ein Muss für alle Freunde des überbackenen Hefeteigs!

Pizza auf dem Grill

Soll sehr gut gehen, steht auf meiner Liste. Habe noch keine Erfahrung außer diversen Berichten in einschlägigen Grillgruppen in den sozialen Medien. „Betreutes Grillen“ sagt meine Frau immer.

Teig ausrollen

Mittlerweile ist der Ofen heiß und wir rollen den Teig mit einer hölzernen Nudelrolle auf einer bemehlten (mit Mehl nicht sparen!) Arbeitsfläche aus. Die Arbeitsfläche ist idealerweise aus glattpoliertem Stein und mindestens doppelt so groß wie Deine Pizza.

Ok, verstehe, Du kannst die Arbeitsfläche nicht vergrößern ohne anzubauen. Dann mach die Pizza was kleiner.

Der Belag für Deine Pizza

Grundlage ist eine Tomatensauce. Die kannst Du nach eigenem Gutdünken würzen oder nicht. Probier’s mal mit meiner Bolognesesauce.

Drauf kommt, was Du willst von Annanas bis Zander. Du entscheidest.

Der Käse

Mozarella, was sonst. Ok, nimm was Dir schmeckt nur  bitte keinen fertig gehobelten Karm vom Discounter.

Der Pizzaschieber

muss gut bemehlt sein. Ich nehme dazu Hartweizengrieß. Darauf rollt die Pizza fast von alleine. Meiner ist aus Holz. Wie die Metallschieber sind kann ich (noch) nicht sagen.

Unfälle auf dem Weg zum Ofen

gehören dazu. Die Pizza will nicht auf den Schieber oder noch besser – gar nicht mehr runter. Der Belag macht auf der glitschig feuchten Tomatensauce einen Abgang wenn Du ruckartig den Schieber erst in den Ofen rein und kurz drauf wieder rausziehst.

Bodenhaftung

Wahrscheinlich war die Bodenhaftung des zu feuchten Teigs auf zu wenig bemehltem Untergrund oder zu viel Belag dran schuld.

Du kannst die Pizza auch in einer Form machen. Räusper – wird als Frevel an der Pizza mancherorts mit drei Jahren Backlizenzentzug geahndet. Ich nehme schon mal Backpapier als Unterlage.

Wann ist sie fertig?

Der Pizzateig ist nach meinem Geschmack dünn und leicht knusprig. Der Käse wirft Blasen und es zeigen sich erste Bräunungen an der Oberfläche.

Auf keinen Fall gibt es schwarze Stellen an Ober- oder Unterseite.

Fragen und Anregungen bitte an: chefkoch@mein-kochplatz.de

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1 comments on “Pizza”

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